Welche Bank gibt Konto trotz negativer Schufa?

Welche Bank gibt Konto trotz negativer Schufa?
Welche Bank gibt Konto trotz negativer Schufa?
Ein Girokonto ist in der heutigen Zeit fast unverzichtbar – für Gehaltseingänge, Online-Einkäufe oder Überweisungen. Doch was tun, wenn die Schufa negativ ist und eine reguläre Bank daher kein Konto eröffnen möchte? Viele Menschen mit schlechten Bonitätswerten stehen vor genau diesem Problem und suchen verzweifelt nach einer Bank, die auch bei negativer Schufa ein Konto ermöglicht. In diesem Artikel erklären wir, wie das funktioniert, welche Banken hier infrage kommen und welche Alternativen es gibt. Außerdem beantworten wir echte Nutzerfragen rund um das Thema „Konto trotz negativer Schufa“ und geben praktische Tipps zur Kontoeröffnung mit negativem Schufa-Eintrag.
Was bedeutet negative Schufa und wie wirkt sie sich auf die Kontoeröffnung aus?
Die Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) sammelt Daten über das Zahlungsverhalten von Verbrauchern. Wenn jemand Rechnungen nicht bezahlt oder Kreditverpflichtungen nicht einhält, wird das negativ in der Schufa vermerkt. Diese negativen Einträge können dazu führen, dass Banken skeptisch werden und kein klassisches Girokonto erlauben.
Warum ist die Schufa so wichtig bei der Kontoeröffnung?
- Die Bank prüft die Bonität, also die Kreditwürdigkeit des Antragstellers, bevor sie ein Konto eröffnet.
- Ein negativer Schufa-Eintrag gilt als Warnsignal und führt oft zur Ablehnung.
- Die meisten Banken wollen so verhindern, dass Kunden ihr Konto überziehen oder Rechnungen nicht begleichen.
Das führt dazu, dass viele Menschen mit negativer Schufa Schwierigkeiten haben, ein normales Girokonto zu bekommen – eine Situation, die besonders problematisch ist, wenn man auf ein Bankkonto angewiesen ist, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Welche Arten von Konten gibt es trotz negativer Schufa?
Auch wenn klassische Girokonten oft verschlossen sind, gibt es verschiedene Kontomodelle, die für Personen mit negativer Schufa zugänglich sind:
- Basiskonto: Seit 2016 ist es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben, dass jede Person ein Basiskonto eröffnen kann. Es ähnelt einem Girokonto, hat aber einige Einschränkungen. Die Bank darf die Eröffnung nur aus bestimmten Gründen ablehnen, etwa bei fehlender Identitätsfeststellung.
- Girokonto ohne Schufa-Abfrage (@konto ohne Schufa): Einige Kreditinstitute bieten Konten an, die bei der Kontoeröffnung keine Schufa-Prüfung durchführen. Diese Konten haben meist eine Prepaid-Funktion, sind aber voll funktionsfähig.
- Prepaid-Konten und Guthabenkonten: Hier wird nur das verwaltet, was auch tatsächlich auf dem Konto ist – eine Überziehung ist nicht möglich. Sie sind eine beliebte Alternative bei negativer Schufa.
Welche Banken eröffnen ein Konto trotz negativer Schufa?
Es gibt Anbieter, die trotz negativer Schufa eine Kontoeröffnung ermöglichen. Diese Konten sind häufig kostenpflichtig oder haben gewisse Einschränkungen, bieten aber eine echte Chance auf ein funktionierendes Konto. Nachfolgend eine Übersicht der bekanntesten Banken und Kontotypen:
1. Basiskonto bei klassischen Filialbanken und Direktbanken
Das Basiskonto ist durch die EU-Zahlungskontenrichtlinie gesetzlich verankert – jede volljährige Person mit Wohnsitz in Deutschland kann dieses Konto eröffnen. Es eignet sich für Personen mit negativer Schufa, da die Bank die Eröffnung nicht willkürlich verweigern darf.
- Vorteile: Rechtlicher Anspruch auf Konto, grundlegende Bankdienstleistungen (Überweisungen, Lastschriften)
- Nachteile: Keine Kreditkarte, oft Gebühren, eingeschränkte Leistungen
Beispiele für Banken mit Basiskonto:
- Deutsche Bank
- Commerzbank
- Postbank
- Sparkassen (teilweise)
2. Konten ohne Schufa-Abfrage (z.B. bei Online-Anbietern)
Mehrere Fintech-Firmen und Direktbanken bieten Konten an, bei denen keine Schufa-Abfrage erfolgt. Diese Konten funktionieren häufig auf Guthabenbasis und erlauben keine Überziehung. Das bedeutet, dass sie zwar für den Alltag geeignet, aber kein klassisches „Kreditkonto“ sind.
- DKB-Cash: Konten möglich, jedoch oft mit Schufa-Abfrage und guter Bonität erforderlich
- N26: Prüfung erfolgt, bei negativer Schufa häufig keine Kontoeröffnung
- Konten ohne Schufa: z.B. „Fidor Smart Girokonto“, „VIABUY Prepaid Mastercard“ oder „PayCenter“
Wichtig: Diese Konten sind meist kostenpflichtig und erlauben nur eine Nutzung des vorhandenen Guthabens.
3. Prepaid-Konten und Guthabenkonten
Prepaid-Konten sind eine gute Alternative für Menschen mit negativer Schufa, da sie ohne Schufa-Abfrage angeboten werden. Man lädt Geld auf das Konto oder die Karte und kann nur das ausgeben, was vorher eingezahlt wurde.
- Viabuy: Prepaid Mastercard, komplett ohne Schufa
- Neteller: E-Wallet mit Prepaid-Funktion
- Mastercard von Advanzia Bank: Ohne Schufa möglich, allerdings Karte auf Guthabenbasis
Diese Konten sind oft sinnvoll, wenn Kunden keine Kontoüberziehungen benötigen, allerdings sind sie manchmal teurer im Unterhalt.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ein Konto trotz negativer Schufa zu erhalten?
Auch wenn die Schufa negativ ist, gibt es Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um ein Konto eröffnen zu können. Dazu gehören unter anderem:
- Identitätsnachweis: Gültiger Personalausweis oder Reisepass
- Mindestalter: In der Regel mindestens 18 Jahre (bei Minderjährigen spezielle Konten)
- Wohnsitznachweis: Nachweis über den Wohnsitz in Deutschland (z. B. Meldebescheinigung)
- Kein bestehender Kontoschließungsgrund: Zum Beispiel wenn das Konto bereits durch das Kreditinstitut wegen Missbrauchs oder Betrugs aufgehoben wurde
Wichtig: Die Bank muss prüfen, ob der Kunde ein anderes Konto besitzt, um Konto-Hopping und übermäßige Verschuldung zu vermeiden.
Was sind die Kosten für ein Konto ohne Schufa?
Kontoeröffnungen trotz negativer Schufa sind oft mit höheren Gebühren verbunden. Das liegt daran, dass die Bank ein höheres Risiko sieht und das Konto meist besonderen Service bietet, der mehr Aufwand bedeutet. Typische Kosten können sein:
- Kontoführungsgebühren: zwischen 5 und 15 Euro monatlich
- Kartenkosten: Gebühren für Debitkarten oder Prepaid-Karten
- Transaktionskosten: Einige Banken berechnen Gebühren für Überweisungen oder Bargeldabhebungen
- Aufladegebühren: Bei Prepaid-Konten fallen je nach Anbieter Gebühren für das Aufladen an
Diese Kosten sollten vor Abschluss eines Kontovertrags sorgfältig geprüft werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
Wie lässt sich die Schufa verbessern, um die Chancen auf ein reguläres Konto zu erhöhen?
Eine negative Schufa blockiert oft den Weg zum regulären Girokonto. Allerdings gibt es einige Strategien, die Verbraucher anwenden können, um ihre Schufa-Bewertung zu verbessern:
- Offene Forderungen begleichen: Schulden bei Gläubigern oder Inkasso-Unternehmen so schnell wie möglich bezahlen.
- Regelmäßige Schufa-Auskunft einholen: Kostenlose Selbstauskunft einmal jährlich, um Fehler zu entdecken und zu korrigieren.
- Keine neuen Kredite aufnehmen: Zusätzliche Kredite können die Bonität weiter belasten.
- Zahlungsdisziplin wahren: Rechnungen frühzeitig bezahlen, Daueraufträge nutzen.
- Nachträge oder falsche Einträge löschen lassen: Bei Fehlern in der Schufa müssen diese korrigiert werden – oft nach Antrag des Verbrauchers.
Mit einer verbesserten Schufa steigen die Chancen auf ein klassisches Girokonto deutlich.
Wie funktioniert die Kontoeröffnung mit negativer Schufa in der Praxis?
Die Kontoeröffnung läuft je nach Anbieter unterschiedlich ab. Hier ein typischer Ablauf bei einem Konto ohne Schufa-Abfrage:
- Online-Antrag ausfüllen: Angaben zur Person, Adresse, Einkommen, etc.
- Identitätsprüfung: Per Video-Ident, Post-Ident oder in der Filiale
- Prüfung der Daten: Keine Schufa-Abfrage bei speziellen Konten; stattdessen interne Risikoabwägung
- Buchung eines Startguthabens: Bei Prepaid-Konten muss Guthaben aufgeladen werden
- Kartenversand und Kontozugang: Nach Postversand oder E-Mail wird das Konto freigeschaltet
Bei Basiskonten erfolgt die Prüfung natürlich weiterhin, aber negative Schufa-Einträge dürfen nicht zur Ablehnung führen, sofern keine schweren Vergehen vorliegen.
Echte Fragen von Nutzern rund um das Konto trotz negativer Schufa
Kann ich ein Konto eröffnen, wenn ich bereits mehrere negative Schufa-Einträge habe?
Ja, aber die Chancen sind begrenzt. Ein Basiskonto ist rechtlich garantiert, kann aber Einschränkungen haben. Alternativ bieten Prepaid-Konten eine gute Möglichkeit, Bankdienstleistungen trotzdem zu nutzen.
Werden bei Basiskonten auch Gebühren verlangt?
Ja, viele Banken verlangen Gebühren für das Basiskonto, da es mehr Aufwand bedeutet. Es lohnt sich, verschiedene Anbieter zu vergleichen, da die Kosten stark variieren können.
Ist ein Konto ohne Schufa wirklich sicher und seriös?
Es gibt seriöse Anbieter, die Konten ohne Schufa-Abfrage bereitstellen. Dennoch sollte man immer auf die Konditionen achten und Anbieter mit gutem Ruf wählen, um zusätzliche Gebühren oder versteckte Kosten zu vermeiden.
Was passiert mit meinem Geld bei einem Konto ohne Schufa im Insolvenzfall der Bank?
Guthaben auf Konten sind in Deutschland durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro geschützt, auch bei einem Small- oder Prepaid-Anbieter. Informieren Sie sich jedoch vorab über die Sicherheitsmechanismen des Anbieters.
Kann ich mit einem Konto ohne Schufa auch direkt per Lastschrift bezahlen?
Das ist oft eingeschränkt oder gar nicht möglich, da Lastschriftmandate eine Bonitätsprüfung erfordern. Bei Guthabenkonten ist in der Regel nur die Zahlung mit vorhandenem Guthaben möglich.
Alternative Möglichkeiten, wenn die Kontoeröffnung verweigert wird
Falls keine Bank trotz negativer Schufa ein Konto eröffnet, gibt es weitere Lösungen:
- Girokonto bei Verwandten oder Partnern: Als Gemeinschaftskonto oder durch Vollmacht
- E-Wallets wie PayPal, Skrill oder Neteller: Für Online-Zahlungen ohne klassisches Bankkonto
- Postbank Basiskonto: Ein gesetzlich verankertes Recht, das meistens durchgesetzt wird
- Finanzberater konsultieren: Professionelle Hilfe bei der Schuldenregulierung und Verbesserung der Bonität
Diese Optionen können eine Übergangslösung sein, bis wieder ein reguläres Konto möglich ist.

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Welche Bank gibt Konto trotz negativer Schufa?
Viele Menschen in Deutschland stehen vor der Herausforderung, trotz negativer Schufa ein Girokonto eröffnen zu wollen. Ein negativer Eintrag kann aus verschiedenen Gründen entstehen, etwa unbezahlte Rechnungen oder ein früherer Kredit, und schränkt oft den Zugang zu klassischen Banken erheblich ein. Doch es gibt Lösungen: Spezielle Banken und Dienstleister bieten Konten ohne Bonitätsprüfung an, die insbesondere für Menschen mit negativer Schufa oder schlechter Kreditgeschichte zugänglich sind. Diese Konten ermöglichen es, wichtige finanzielle Grundfunktionen zu nutzen, wie Überweisungen, Lastschriftzahlungen oder die Nutzung einer EC-Karte.
Im folgenden FAQ-Bereich beantworten wir häufig gestellte Fragen rund um das Thema „Girokonto trotz negativer Schufa“ und zeigen praktische Optionen auf, die für Betroffene sinnvoll sind. So können Sie fundierte Entscheidungen treffen und Ihr Girokonto erfolgreich eröffnen, auch wenn Ihre Bonitätsauskunft eingeschränkt ist.
FAQ – Konto trotz negativer Schufa eröffnen
1. Welche Banken bieten Konten trotz negativer Schufa an?
Anbieter wie die Fidor Bank, Kontist oder Cash26 bieten Girokonten ohne Bonitätsprüfung an – ideal für Kunden mit negativer Schufa.
2. Ist ein Konto ohne Schufa in Deutschland wirklich legal?
Ja, Konten ohne Schufa sind legal, da das Girokonto gesetzlich vorgeschrieben ist und Banken alternative Konten (Basiskonten) anbieten müssen.
3. Was ist ein Basiskonto?
Ein Basiskonto ermöglicht Grundfunktionen wie Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und Lastschriften – auch mit negativer Schufa.
4. Gibt es Nachteile bei Konten ohne Schufa-Prüfung?
Höhere Kontoführungsgebühren oder eingeschränkte Leistungen können typisch sein, zudem oft keine Dispokredite.
5. Brauche ich für ein Konto ohne Schufa eine deutsche Adresse?
Ja, eine gültige Meldeadresse in Deutschland ist in der Regel erforderlich, um das Konto eröffnen zu können.
6. Können auch Selbstständige mit negativer Schufa ein Konto bekommen?
Ja, viele Anbieter akzeptieren Selbstständige, da die Schufa bei den Konten keine Rolle spielt.
7. Wie schnell geht die Kontoeröffnung trotz negativer Schufa?
Oft ist die Eröffnung online möglich und dauert nur wenige Tage, teilweise sogar Stunden.
8. Beeinträchtigt ein Konto ohne Schufa etwaige Kreditmöglichkeiten?
Ja, ohne positive Bonitätsprüfung sind Kredite schwer zu bekommen, da die Bank kein positives Scoring hat.
9. Sind Online-Banken oder klassische Filialbanken besser bei negativer Schufa?
Online-Banken sind häufig flexibler und bieten eher Konten ohne Schufa an als Filialbanken.
10. Muss ich ein PostIdent-Verfahren machen?
Ja, fast alle Banken verlangen eine Identitätsprüfung, meist per PostIdent oder VideoIdent.
11. Kann ich mit einem Konto ohne Schufa auch weltweit bezahlen?
Meist ja, insbesondere mit einer Debitkarte ist das bargeldlose Bezahlen im In- und Ausland möglich.
12. Gibt es Kontomit Dispo trotz negativer Schufa?
Das ist sehr selten, da Dispokredite meist an eine positive Bonitätsprüfung gebunden sind.
13. Wie hoch sind die Kosten für ein Konto ohne Schufa?
Die Gebühren liegen oft zwischen 5 und 10 Euro monatlich und können je nach Anbieter variieren.
14. Was tun, wenn mein Kontowunsch abgelehnt wird?
Alternativ kann man ein Basiskonto beantragen oder bei spezialisierten Online-Banken nachfragen.
15. Kann ein negatives Schufa-Score mit einem Konto ohne Schufa verbessert werden?
Indirekt ja, da regelmäßige Zahlungen zeigen, dass Sie finanzverantwortlich sind – für die Schufa selbst führt dies aber nicht automatisch zur Verbesserung.
Schlussfolgerung
Auch mit negativer Schufa ist es möglich, ein Girokonto in Deutschland zu eröffnen. Spezielle Basiskonten oder Konten ohne Bonitätsprüfung bieten praktische Lösungen, um weiterhin am Zahlungsverkehr teilzunehmen. Während klassische Banken oft ablehnen, zeigen Online-Anbieter und FinTech-Unternehmen alternative Wege auf, die flexibel und schnell sind. Zwar sind Funktionen wie Dispokredite meist nicht verfügbar und die Kontoführungsgebühren können höher sein, doch die Vorteile in puncto finanzielle Teilhabe überwiegen. Mit diesen Konten sichern Sie sich Ihre finanzielle Grundversorgung und können langfristig an Ihrer Bonität arbeiten. Nutzen Sie seriöse Anbieter und profitieren Sie von modernen Services, die den Bedürfnissen von Kunden mit negativen Schufa-Einträgen gerecht werden. So behalten Sie die Kontrolle über Ihre Finanzen, auch wenn die Bonität aktuell leidet.




