Welche Gebühren fallen bei Revolut an?

Welche Gebühren fallen bei Revolut an?
Welche Gebühren fallen bei Revolut an?
Revolut hat sich als innovative Finanz-App einen Namen gemacht und bietet vor allem für Reisende, Digitale Nomaden und Alltagssparer eine attraktive Alternative zu traditionellen Banken. Doch bevor man sich für Revolut entscheidet, möchten viele wissen: Welche Gebühren fallen bei Revolut an? In diesem umfassenden Artikel beleuchten wir die genauen Gebührenmodelle, die verschiedenen Kontotypen und beantworten die wichtigsten Nutzerfragen rund um Kosten, Abhebungen und Auslandszahlungen. So erhalten Sie einen klaren Überblick, ob Revolut für Ihre Bedürfnisse wirklich günstig oder potenziell kostenintensiv ist.
Übersicht der Revolut-Konten und deren Gebührenstruktur
Revolut bietet verschiedene Kontomodelle an, die sich sowohl in ihrem Leistungsumfang als auch in der Gebührenstruktur unterscheiden. Diese sind:
- Revolut Standard (kostenlos)
- Revolut Plus (kostenpflichtig, günstig)
- Revolut Premium
- Revolut Metal
Die jeweiligen Konten bieten unterschiedliche Freibeträge, Limits und zusätzliche Extras, sodass die Gebühren je nach gewähltem Plan variieren können.
Revolut Standard Konto: Kosten und Gebühren
Das kostenlose Standard-Konto ist ideal für Gelegenheitsnutzer und bietet bereits einen großen Funktionsumfang. Trotzdem sollten Sie mit einigen möglichen Gebühren rechnen:
Kostenlose Basisdienstleistungen
- Kontoführung: komplett kostenlos
- SEPA-Überweisungen: in Euro gratis
- Multiwährungs-Konto: kostenloses Halten und Wechseln von über 30 Währungen
Wechselkurs und Fremdwährungsgebühren
Revolut hebt sich durch den echten Interbanken-Wechselkurs hervor, den Kunden in der Woche (Montag bis Freitag) nutzen können. Allerdings gibt es einige wichtige Einschränkungen:
- Wochentags: Kostenloser und fairer Wechselkurs bis zu 1.000 Euro pro Monat (für Standard-Kunden). Über die 1.000 Euro hinaus wird eine Gebühr von 0,5 % auf den Wechselkurs erhoben.
- Wochenenden: An Samstagen und Sonntagen wird eine Gebühr erhoben, da die Devisenmärkte geschlossen sind. Diese beträgt je nach Währung zwischen 0,5 % und 2 %.
Abhebungen am Geldautomaten
Revolut Standard-Nutzer können monatlich bis zu 200 Euro kostenlos am Geldautomaten abheben. Darüber hinaus fällt eine Gebühr von 2 % des abgehobenen Betrags an.
Für Überweisungen in Nicht-SEPA-Länder
Internationale Überweisungen außerhalb Europas sind mit Revolut grundsätzlich kostenpflichtig, die Gebühren variieren je nach Zielland und Währung.
Revolut Plus, Premium und Metal: Gebührenunterschiede im Vergleich
Wer etwas mehr Komfort und höhere Limits möchte, kann sich für eines der kostenpflichtigen Konten entscheiden. Diese bieten neben einem erweiterten Service auch geringere Gebühren oder höhere kostenlose Limits.
Revolut Plus (ca. 2,99 Euro pro Monat)
- Erhöhtes kostenloses Geldautomaten-Abhebungslimit: bis zu 200 Euro pro Monat bleiben kostenlos (wie Standard)
- Zusätzliche Garantien und Versicherungen für das Konto
- Priorisierter Kundensupport
- Keine Gebühr unter der Freigrenze für Währungswechsel bis 1.000 Euro im Monat
Revolut Premium (ca. 7,99 Euro pro Monat)
- Geldautomatenkosten: bis zu 400 Euro pro Monat gebührenfrei abheben (danach 2 % Gebühren)
- Keine Gebühren für Währungsumtausch bis zu 6.000 Euro pro Monat
- Kostenlose Auslandskrankenversicherung und weitere Versicherungen im Paket
- Premium-Kundensupport
Revolut Metal (ca. 13,99 Euro pro Monat)
- Am höchstengehobenes kostenloses Geldautomatenlimit: 800 Euro pro Monat
- Gebührenfreier Währungsumtausch bis 6.000 Euro pro Monat
- Cashback von bis zu 1 % bei Kreditkartenzahlungen
- Zusätzliche Versicherungen und Premiumleistungen
Welche Gebühren fallen konkret bei Geldabhebungen an?
Die Abhebung von Bargeld stellt für viele Nutzer einen zentralen Punkt dar, wenn es um potenzielle Kosten bei Revolut geht. Hier die wichtigsten Details:
- Standard-Konten: 200 Euro im Monat kostenlos, danach 2 % Gebühren
- Plus: gleicher Freibetrag wie Standard
- Premium: 400 Euro im Monat kostenlos
- Metal: 800 Euro kostenlos
Beim Überschreiten der Freibeträge wird diese Pauschale direkt vom abgehobenen Geld einbehalten. Für kleinere Beträge kann dies besonders ins Gewicht fallen.
Wie sieht es mit Gebühren für Währungswechsel bei Revolut aus?
Viele Nutzer fragen, ob beim Wechsel von Euro in andere Währungen Gebühren bei Revolut entstehen. Die Antwort lautet: Es hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Interbanken-Wechselkurs
In der Regel erhalten Revolut-Kundinnen und Kunden den echten Interbanken-Wechselkurs, der meist günstiger als bei normalen Banken oder Wechselstuben ist. Dies gilt jedoch nur innerhalb bestimmter Grenzen.
Freibeträge und Wochenendzuschläge
- Standard-Konto: 1.000 Euro pro Monat wechselkursfrei (ansonsten 0,5 % Gebühren)
- Plus, Premium, Metal: Höhere oder keine Limits für kostenfreien Währungswechsel
- Wochenenden: Weil FX-Märkte geschlossen sind, fallen Gebühren zwischen 0,5 % und 2 % an
Besondere Währungen und zusätzliche Gebühren
Beim Handel mit bestimmten volatilen Währungen oder sehr exotischen Währungen können zusätzliche Gebühren oder Aufschläge anfallen. Revolut informiert dazu transparent in der App.
Weitere Gebühren bei Revolut: Premium-Funktionen und Services
Neben den grundlegenden Kosten gibt es noch weitere mögliche Gebühren für optionale Leistungen:
- Physische Karten: Für die erste Standardkarte ist der Versand in der Regel kostenlos, bei Ersatz oder bei Premium-Konten ist der Versand meist im Preis inkludiert.
- Zusatzkarten: Je nach Kontomodell können Familien- oder Firmenkarten zubuchbar sein, die Gebühren variieren.
- Überweisungen in bestimmte Länder: Für Nicht-SEPA-Länder können zusätzliche Gebühren anfallen, etwa bei internationalen SWIFT-Zahlungen.
- E-Transfer-Funktion (wie Zahlungen via Link): In der Regel gebührenfrei, kann aber bei bestimmten Zahlungsarten Gebühren auslösen.
- Investments und Kryptowährungen: Beim Handel mit Aktien oder Kryptowährungen über Revolut gibt es separate Gebühren, die hier nicht im Fokus sind.
Wie können Revolut Nutzer Gebühren sparen?
Um die bei Revolut anfallenden Kosten niedrig zu halten, empfehlen sich folgende Tipps:
- Währungswechsel an Wochentagen erledigen: Wechseln Sie Geld montags bis freitags, um teure Wochenendaufschläge zu vermeiden.
- Wechselbeträge unter dem Freibetrag halten: Insbesondere Standard-Nutzer sollten monatlich nicht mehr als 1.000 Euro wechseln.
- Höchstmöglichen Tarif wählen: Für häufige Nutzer kann sich ein Upgrade auf Premium oder Metal lohnen, da deren Vorteile die Monatsgebühr oft aufwiegen.
- Geldautomatenabhebungen planen: Nutzen Sie die kostenfreien Limits und vermeiden Sie unnötige zusätzliche Barbezüge.
- SEPA-Überweisungen bevorzugen: Diese sind grundsätzlich kostenfrei, während Überweisungen in Nicht-EU-Länder teurer sein können.
Antworten auf typische Nutzerfragen zu Revolut-Gebühren
Fallen bei Revolut monatliche Grundgebühren an?
Nein, das Standardkonto ist kostenfrei. Die bezahlten Tarife wie Plus, Premium oder Metal erheben eine monatliche Gebühr, bieten dafür aber zusätzliche Vorteile.
Wie hoch sind die Gebühren bei Auslandsüberweisungen?
SEPA-Überweisungen innerhalb Europas sind kostenlos. Für Überweisungen an Banken außerhalb des SEPA-Raums können je nach Land und Währung zusätzliche Gebühren oder Wechselkursaufschläge anfallen. Diese sind transparent in der App ersichtlich.
Was kostet die Revolut-Karte?
Die digitale Karte ist beim Eröffnen eines Kontos kostenlos. Für die physische Standardkarte fallen oft Portokosten zwischen 5 und 7 Euro an, außer bei Premium- oder Metal-Konten, bei denen sie gratis inklusive ist.
Gibt es Gebühren für Kartenzahlungen?
Revolut erhebt keine Gebühren für Kartenzahlungen in Fremdwährungen, solange diese unter den monatlichen Wechselkurs-Freibeträgen liegen und an Werktagen erfolgen. Bei höheren Beträgen können geringe Wechselkursgebühren anfallen.
Wo finde ich die genauen aktuellen Gebühren?
Die detaillierten und stets aktuellen Gebühren findet man im Revolut Gebührenverzeichnis, das in der App und auf der Webseite transparent dargestellt wird. Da sich Gebühren ändern können, ist es sinnvoll, hier vor wichtigen Aktionen nachzuschauen.

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Welche Gebühren fallen bei Revolut an?
Revolut hat sich als innovative Finanz-App in Deutschland etabliert, die den Alltag beim Bezahlen, Geldwechseln und Überweisen erleichtert. Viele Nutzer fragen sich jedoch, welche Kosten tatsächlich auf sie zukommen. Obwohl Revolut mit einem kostenlosen Basiskonto überzeugt, gibt es durchaus Gebühren, die man kennen sollte, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Vom Geldabheben am Automaten bis zu Premium-Optionen – wir klären die wichtigsten Gebühren, damit Sie die beste Wahl für Ihr Finanzmanagement treffen können.
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu den Revolut Gebühren
Fallen bei Revolut Kontoführungsgebühren an?
Nein, das Standardkonto von Revolut ist kostenlos ohne monatliche Kontoführungsgebühren.
Wie teuer sind Premium- oder Metal-Konten bei Revolut?
Premium kostet ca. 7,99 Euro/Monat, Metal liegt bei rund 13,99 Euro/Monat mit zusätzlichen Leistungen.
Gibt es Gebühren für das Geldabheben am Automaten?
Bis 200 Euro/Monat sind Geldabhebungen kostenlos, darüber hinaus fällt eine Gebühr von 2 % an.
Fallen bei Auslandstransaktionen Fremdwährungsgebühren an?
Im Standardkonto ist der Umtausch bis zu 1.000 Euro pro Monat kostenlos, danach 0,5 % Wechselgebühr.
Bekommt man eine Gebühr für das Senden von Geld an andere Revolut-Nutzer?
Nein, Überweisungen zwischen Revolut-Konten sind kostenlos.
Was kostet eine SEPA-Überweisung bei Revolut?
SEPA-Überweisungen sind im Standard- und Premium-Konto kostenlos.
Muss man für die physische Revolut-Karte bezahlen?
Die Standardkarte kostet 6,99 Euro für den Versand, Premium- und Metal-Konten senden die Karte kostenlos.
Wie hoch sind die Gebühren bei internationalen Überweisungen?
Internationale Überweisungen über Revolut sind meistens günstiger als bei traditionellen Banken, Gebühren variieren je nach Währung und Basis-Plan.
Gibt es bei Revolut eine monatliche Mindesteinzahlung?
Nein, es gibt keine Mindesteinzahlung oder Mindestumsatz.
Fallen Gebühren für inaktive Konten an?
Revolut berechnet keine Gebühren für inaktive Konten.
Gibt es Gebühren für das Aufladen des Revolut-Kontos?
Aufladungen per Banküberweisung und Kartenzahlung sind kostenlos, es können jedoch Kartenaussteller-Gebühren anfallen.
Wie hoch sind die Gebühren für den Wechsel von Kryptowährungen?
Revolut berechnet eine Gebühr von ca. 1,5 % beim Handel mit Kryptowährungen.
Kann man Revolut kostenfrei in Deutschland nutzen?
Ja, das Standardkonto eignet sich für die meisten Nutzer ohne Gebühren bei typischen Transaktionen.
Wie sieht es mit Gebühren bei Zahlungen per Karte aus?
Innerhalb des Euro-Raumes sind Kartenzahlungen kostenlos, außerhalb können Fremdwährungsgebühren anfallen.
Wie werden Gebühren bei Wochenendswechselkursen berechnet?
Am Wochenende wird eine Gebühr von 0,5 % bis 2 % auf Wechselkurse angewendet, abhängig von der Währung.
Schlussfolgerung
Revolut bietet vor allem für Nutzer in Deutschland ein faires und transparentes Gebührenmodell. Das kostenlose Basiskonto deckt die meisten alltäglichen Finanzbedürfnisse ab, ohne versteckte Kosten. Für Vielnutzer mit höheren Anforderungen sind die Premium-Optionen sinnvoll, die zusätzlichen Service und höhere Freigrenzen bieten. Besonders attraktiv sind die günstigen Konditionen bei Auslandstransaktionen und internationalen Überweisungen, die Revolut gegenüber klassischen Banken deutlich günstiger machen. Die Gebührenstruktur ist klar und überschaubar, was es einfach macht, die Kosten im Blick zu behalten. Wer ein modernes, digitales Konto mit fairen Gebühren sucht, findet mit Revolut eine flexible Lösung, die sich besonders für Reisende und Online-Shopper empfiehlt. Transparenz und günstige Gebühren sind ein starkes Argument für Revolut als Finanzpartner in Deutschland.




