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Was ist TAN?

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Was ist TAN?

Was ist TAN? – Eine umfassende Erklärung zur Transaktionsnummer im Online-Banking

Im digitalen Zeitalter ist Online-Banking für viele Menschen in Deutschland ein fester Bestandteil des täglichen Zahlungsverkehrs. Dabei begegnet Ihnen häufig der Begriff TAN, der eine wichtige Rolle bei der Sicherheit Ihrer Bankgeschäfte spielt. Doch was genau verbirgt sich hinter der Abkürzung TAN, wie funktioniert sie, und warum ist sie so wichtig? In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte rund um das Thema Transaktionsnummer, welche verschiedenen TAN-Verfahren es gibt und wie Sie sicherstellen, dass Ihre Bankgeschäfte optimal geschützt sind.

Was bedeutet TAN? Definition und Grundprinzip

TAN steht für Transaktionsnummer. Es handelt sich dabei um eine einmalig gültige Nummer, die bei Online-Banking-Transaktionen zur Bestätigung einer Überweisung oder anderer Änderungen im Konto verwendet wird.

Das Prinzip ist einfach: Wenn Sie eine Überweisung tätigen oder eine andere sensible Aktion in Ihrem Online-Banking durchführen, fordert die Bank Sie zur Eingabe dieser TAN auf. Die TAN dient als sogenannte zweite Sicherheitsebene neben Ihrem Passwort, wodurch Ihre Transaktionen vor unbefugtem Zugriff geschützt werden.

Warum wird eine TAN benötigt?

Die Verwendung einer TAN ist ein zentraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts moderner Banken. Ohne TAN könnten Kriminelle bei erfolgreichen Passwort-Phishing-Angriffen oder durch das Ausspähen von Zugangsdaten direkt Geld von Ihrem Konto abbuchen. Die TAN stellt sicher, dass nur Sie – oder jemand, der im Besitz der gültigen TAN ist – die Transaktion abschließen kann.

Wie funktioniert die TAN genau?

Grundsätzlich wird bei jeder Transaktion eine neue TAN generiert oder bereitgestellt. Die Art und Weise, wie Sie diese erhalten oder generieren, hängt vom verwendeten TAN-Verfahren ab (dazu später mehr).

Nach der Initiierung einer Überweisung gibt die Bank die Aufforderung zur Eingabe einer TAN. Sie müssen dann die gültige TAN eingeben, die die Transaktion authentifiziert und autorisiert. Erst nach der korrekten Eingabe wird die Überweisung ausgeführt.

TAN und Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Im Online-Banking gilt die Eingabe der TAN als eine Form der zwei-faktor-authentifizierung. Das bedeutet, dass für die Sicherung Ihres Kontos zwei unterschiedliche Faktoren nötig sind:

  • Etwas, das Sie wissen (Ihr Online-Banking-Passwort)
  • Etwas, das Sie besitzen (die TAN oder Ihr TAN-Generator/Smartphone)

Dieser Mechanismus erhöht deutlich die Sicherheit, da ein Angreifer beide Faktoren kennen oder besitzen muss, um betrügerische Überweisungen durchzuführen.

Welche TAN-Verfahren gibt es in Deutschland?

Banken bieten verschiedene Methoden an, um TANs zu erzeugen oder zu übermitteln. Jedes Verfahren hat seine Vor- und Nachteile in puncto Sicherheit und Komfort. Im Folgenden stellen wir Ihnen die gängigsten TAN-Verfahren vor:

1. iTAN (Indexed TAN)

Beim iTAN-Verfahren erhalten Kunden eine Liste mit mehreren TANs, die nummeriert sind. Bei einer Transaktion wird eine bestimmte TAN-Nummer abgefragt, die Sie aus der Liste entnehmen müssen.

  • Vorteil: Kein technisches Gerät notwendig
  • Nachteil: Weniger sicher, da die Listen gestohlen oder eingesehen werden können
  • Heute kaum noch im Einsatz und von modernen Verfahren abgelöst

2. mTAN (Mobile TAN)

Das mTAN-Verfahren verschickt die TAN per SMS auf Ihr Mobiltelefon. Sobald Sie eine Transaktion starten, erhalten Sie eine SMS mit einem Einmalpasswort, das Sie eingeben müssen.

  • Vorteil: Einfach anzuwenden und weit verbreitet
  • Nachteil: Sicherheitsrisiken durch SIM-Swapping oder Abfangen von SMS

3. pushTAN

pushTAN ist eine Weiterentwicklung des mTAN. Über eine speziell gesicherte App auf dem Smartphone wird die TAN automatisch generiert und angezeigt.

  • Vorteil: Hohe Sicherheit dank Verschlüsselung und Bindung an das Geräte-Konto
  • Nachteil: Erfordert ein Smartphone und Installation der Bank-App

4. chipTAN (auch SmartTAN genannt)

Die chipTAN arbeitet mit einem TAN-Generator in Kombination mit Ihrer EC- oder Kreditkarte. Dabei wird die Karteninformation im TAN-Generator eingelesen, damit eine einmalige TAN erzeugt wird.

  • Vorteil: Sehr hohe Sicherheit, da TAN offline generiert wird und Transaktionsdaten einbezogen werden können
  • Nachteil: Zusätzliche Hardware notwendig (TAN-Generator)

5. photoTAN

photoTAN nutzt einen kleinen Farbcode, der auf dem Bildschirm angezeigt wird und mit der Banking-App eingescannt wird. Anschließend wird eine TAN erzeugt, die Sie eingeben oder bestätigen müssen.

  • Vorteil: Kombiniert Komfort mit hoher Sicherheit
  • Nachteil: Erfordert Smartphone-App und eine gewisse Technikaffinität

Wie sicher ist die TAN? Risiken und Schutzmaßnahmen

Obwohl TANs grundsätzlich ein wirksames Sicherheitsinstrument im Online-Banking sind, gibt es auch einige Risiken, die Sie kennen sollten:

  • Phishing-Angriffe: Betrüger versuchen, Sie über gefälschte Webseiten oder E-Mails dazu zu bringen, Ihre TAN preiszugeben.
  • Malware und Trojaner: Schadsoftware kann TAN-Eingaben überwachen oder Transaktionsdaten manipulieren.
  • SIM-Swapping: Angreifer übernehmen Ihre Handy-Nummer und erhalten so auch die mTAN per SMS.

Um Ihre TAN und Konten zu schützen, beachten Sie bitte folgende Sicherheitstipps:

  • Geben Sie Ihre TAN niemals auf fremden oder verdächtigen Webseiten ein.
  • Nutzen Sie nach Möglichkeit sichere TAN-Verfahren wie chipTAN oder pushTAN.
  • Halten Sie Ihr Smartphone und Ihre Banking-App immer aktuell.
  • Aktivieren Sie zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie Gerätebindung und Benachrichtigungen bei Kontobewegungen.
  • Verwenden Sie keine TANs, die Ihnen per E-Mail oder Telefon angeboten werden.

Was sind die Unterschiede zwischen TAN, PIN und Passwort?

Viele Nutzer verwechseln die Begriffe, daher ist eine klare Abgrenzung wichtig:

  • PIN (Personal Identification Number): Meist ein vierstelliger Code, mit dem Sie sich beispielsweise an Geldautomaten oder bei EC-Karten-Transaktionen identifizieren.
  • Passwort: Der Zugangscode für Ihr Online-Banking-Konto, den Sie zum Einloggen verwenden.
  • TAN (Transaktionsnummer): Ein Einmalcode zur Bestätigung einzelner Transaktionen oder Aktionen im Online-Banking.

Zusammen sorgen diese drei Sicherheitsaspekte dafür, dass Ihr Konto so gut wie möglich vor unbefugtem Zugriff geschützt wird.

Wie erhalte ich eine TAN? Schritt-für-Schritt Übersicht

Je nach gewähltem Verfahren unterscheiden sich die Schritte zum Erhalt einer TAN:

Beispiel: mTAN (SMS-TAN)

  • Loggen Sie sich in Ihr Online-Banking ein.
  • Starten Sie eine Überweisung oder Änderung.
  • Geben Sie die notwendigen Überweisungsdaten ein (Empfänger, Betrag, Verwendungszweck).
  • Die Bank sendet automatisch eine SMS mit einer TAN an Ihre registrierte Handy-Nummer.
  • Geben Sie die TAN im vorgesehenen Feld ein.
  • Bestätigen Sie die Transaktion.

Beispiel: chipTAN

  • Leg Ihre Bankkarte in den TAN-Generator ein.
  • Geben Sie die Transaktionsdaten (z.B. Kontonummer, Betrag) in den Generator ein oder lesen Sie den auf dem Bildschirm eingeblendeten optischen Code ein.
  • Der Generator erzeugt eine TAN.
  • Tragen Sie diese TAN im Online-Banking-Fenster ein, um die Überweisung zu bestätigen.

TAN im Alltag: Wann und wofür wird sie verwendet?

Die TAN kommt nicht nur bei Überweisungen zum Einsatz, sondern auch bei vielen weiteren sicherheitsrelevanten Aktionen in Ihrem Online-Banking-Account:

  • Änderungen von persönlichen Daten (z.B. Adresse, Kontaktinformationen)
  • Einrichten oder Ändern von Daueraufträgen
  • Bestätigung von Lastschriftrückgaben
  • Freischaltung neuer Geräte oder Zahlungsarten
  • Aktivierung bestimmter Sicherheits- oder Systemeinstellungen

Wie kann ich meine TAN sicher aufbewahren und schützen?

Je nach TAN-Verfahren gibt es verschiedene Punkte zur sicheren Handhabung:

  • Für iTAN-Listen: Behalten Sie Ihre Liste immer unter Verschluss und machen Sie keine Kopien, auf denen mehrere TANs zusammen sichtbar sind.
  • Für mTAN: Achten Sie darauf, dass Ihr Mobiltelefon geschützt ist (Passwort, PIN, biometrische Sperre).
  • Für TAN-Generatoren: Bewahren Sie das Gerät an einem sicheren Ort auf, getrennt von Ihrer Bankkarte.
  • Für pushTAN-Apps: Setzen Sie eine Bildschirmsperre ein und installieren Sie Sicherheitsupdates zeitnah.

Was tun, wenn ich meine TAN verloren habe oder der Verdacht auf Missbrauch besteht?

Der Verlust einer TAN-Liste oder der Verdacht, dass Unbefugte Ihre TAN erhalten haben, ist eine ernste Angelegenheit. So gehen Sie richtig vor:

  • Informieren Sie sofort Ihre Bank telefonisch über den Vorfall.
  • Lassen Sie Ihr Online-Banking-Konto vorübergehend sperren oder das TAN-Verfahren ändern.
  • Überprüfen Sie in den nächsten Tagen Ihre Kontobewegungen genau auf unautorisierte Transaktionen.
  • Bei Verdacht auf betrügerische Aktivitäten sollten Sie außerdem Strafanzeige erstatten.

Wie entwickelt sich das TAN-Verfahren in Zukunft?

Die Welt der Online-Sicherheit ist ständig im Wandel, und auch TAN-Verfahren werden kontinuierlich verbessert. Einige Entwicklungen und Trends sind:

  • Biometrische Authentifizierung: Fingerabdruck oder Gesichtserkennung werden zunehmend in Banking-Apps integriert.
  • Multifaktor-Authentifizierung mit höherer Nutzerfreundlichkeit: Kombination aus TANs, Push-Benachrichtigungen und weiteren Sicherheitsmechanismen.
  • Künstliche Intelligenz: Betrugserkennung in Echtzeit und adaptive Sicherheitssysteme, die ungewöhnliche Verhaltensweisen automatisch blockieren.
  • Verschmelzung von TAN und anderen Authentifizierungsmethoden: Beispielsweise TANs, die nur mit Zustimmung per App gültig sind, oder Transaktionsdetails werden automatisch geprüft.

Für Bankkunden bedeutet das eine stetige Steigerung der Sicherheit bei gleichzeitig wachsendem Komfort.

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Was ist TAN? – Alles, was Sie über Transaktionsnummern im Finanzbereich wissen müssen

Im digitalen Banking begegnen Ihnen immer wieder Begriffe wie TAN, iTAN oder mTAN. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff Transaktionsnummer, und warum ist sie für Ihre Sicherheit beim Online-Banking so wichtig? TAN steht für Transaktionsnummer und dient als zweite Sicherheitsebene, um Online-Zahlungen und Überweisungen zu bestätigen. Ohne TAN können unbefugte Dritte keine Transaktionen auf Ihrem Konto ausführen, selbst wenn sie Ihr Passwort kennen. Das System schützt Ihre sensiblen Finanzdaten und erfüllt die gesetzlichen Anforderungen an eine sichere Kundenauthentifizierung. In unserem FAQ-Bereich beantworten wir die häufigsten Fragen rund um TANs und zeigen Ihnen, wie Sie TANs effektiv nutzen und Missbrauch vermeiden können.

FAQ zum Thema TAN im Finanzbereich

Was bedeutet TAN im Banking?

TAN steht für Transaktionsnummer und ist eine einmalige Zahl, die Sie für die Bestätigung von Finanztransaktionen im Online-Banking benötigen.

Warum brauche ich eine TAN?

Die TAN schützt Ihre Überweisungen und Zahlungen, indem sie eine zweite Sicherheitsstufe neben Ihrem Passwort bietet.

Wie bekomme ich eine TAN?

Die Bank stellt TANs per Generator, App, SMS (mTAN) oder TAN-Listen zur Verfügung.

Was ist der Unterschied zwischen iTAN, mTAN und chipTAN?

iTAN sind Listen mit Zahlen, mTAN werden per SMS gesendet, chipTAN nutzt einen TAN-Generator und eine Bankkarte.

Kann ich TANs mehrfach verwenden?

Nein, TANs sind nur einmal gültig und verlieren nach der Nutzung ihre Gültigkeit.

Wie sicher ist die Verwendung von TAN?

Wenn richtig angewendet, bieten TANs eine sehr hohe Sicherheit gegen unautorisierte Zugriffe.

Was mache ich, wenn ich keine TAN erhalte?

Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank, um technische Probleme oder Betrugsversuche auszuschließen.

Kann ein TAN-System gehackt werden?

Kein System ist vollkommen sicher, aber moderne TAN-Verfahren sind äußerst schwer zu manipulieren.

Was ist eine pushTAN?

Eine pushTAN wird direkt in einer Banking-App generiert und ist besonders sicher, da sie Gerät und App verknüpft.

Wie lange ist eine TAN gültig?

Eine TAN ist nur für eine einzelne Transaktion gültig und verliert danach ihre Gültigkeit.

Kann ich TAN für mehrere Konten nutzen?

Nein, TANs sind immer kontobezogen und dürfen nicht für andere Konten verwendet werden.

Muss ich bei jeder Überweisung eine TAN eingeben?

Ja, aus Sicherheitsgründen benötigen Sie bei fast allen Transaktionen eine TAN.

Was passiert, wenn ich eine falsche TAN eingebe?

Die Überweisung wird nicht ausgeführt, und nach mehreren Fehlversuchen kann das TAN-Verfahren gesperrt werden.

Ist die TAN dasselbe wie eine PIN?

Nein, die PIN schützt den Zugang zum Konto, die TAN bestätigt einzelne Transaktionen.

Kann ich TANs auch mobil nutzen?

Ja, mit mTAN oder pushTAN können Sie TANs bequem per Smartphone verwenden.

Schlussfolgerung

Die Transaktionsnummer, kurz TAN, ist ein unverzichtbares Sicherheitsmerkmal im modernen Online-Banking. Sie schützt Ihre sensiblen Finanzdaten und macht unautorisierte Transaktionen nahezu unmöglich. Ob iTAN, mTAN, chipTAN oder pushTAN – jede Methode bietet unterschiedliche Vorteile und kann je nach Ihren Bedürfnissen ausgewählt werden. Verstehen Sie die Bedeutung der TAN richtig und nutzen Sie sie verantwortungsbewusst, um Ihre Konten optimal zu schützen. Für Nutzer, die auf höchste Sicherheit setzen möchten, empfehlen sich insbesondere moderne Lösungen wie pushTAN oder chipTAN-Generatoren, da diese besonders manipulationssicher sind. Sollten Sie einmal keine TAN erhalten oder Probleme bei der Nutzung haben, wenden Sie sich schnellstmöglich an Ihre Bank. Mit dem richtigen Wissen und der passenden Technik wird die TAN zum zuverlässigen Begleiter bei allen digitalen Finanzgeschäften. Nutzen Sie die TAN-Systeme Ihrer Bank, um Ihr Online-Banking sicherer und bequemer zu gestalten. So sind Sie jederzeit auf der sicheren Seite!

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Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Disclaimer

Christian Costa

Christian Costa ist leidenschaftlicher Finanzredakteur und Gründer von Smart Finance. Mit über 10 Jahren Erfahrung im Bereich Finanzen und Kreditkarten hilft er Menschen dabei, kluge Entscheidungen zu treffen und ihre finanzielle Zukunft zu sichern. Sein Ziel ist es, komplexe Themen verständlich zu erklären und praktische Tipps für den Alltag zu liefern.

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